Speziell an Tagen wie heute, wenn auf eine harte Schicht Neuschnee kommt und der Wind auch noch die Finger im Spiel hat ist Vorsicht das Gebot der Stunde! Mit diesen vier "Regeln" kann man schon die größten Fehler vermeiden und den Spaß am Freeriden auch noch in der Pension geniesen. Für eine fundierte Ausbildung gibt es Camps wie die Freeridecamps.at wo einige unsere ProHunter die wichtigsten Kapitel der Lawinenkunde erklären!!
Hier die "4 goldenen Regeln" von Matthias Mayr:
1. BRAIN:
Ohne den eigenen Verstand zu verwenden, wird man wenn überhaupt, nur mit viel Glück überleben. Was heisst, Abschätzung der Lawinenlage im generellen und natürlich in den einzelnen Hängen, die befahren werden wollen. Die beste Prävention ist, erst gar keine Lawine auszulösen.
2. FRIEND:
Sollte man nun doch in die missliche Lage kommen, ein Schneebrett bzw. eine Lawine ausgelöst zu haben, mitgerissen oder teilverschüttet worden sein, sinkt die Überlebenschance ganz rapide, wenn man keine Freunde dabei hat, die sich um die Bergung kümmern. Selbst wenn man nicht ausgegraben werden muss, und man nur multiple Knochenbrüche davongetragen hat, weil 100.000 Tonnen Schnee auf die Schenkel drückten, ist eine helfende Hand ganz gut.
3. PIEPS:
Der beste Freund, sofern er kein Hund ist, ist nutzlos, wenn du unter einer dicken Schneedecke begraben liegst, auf einem fußballfeldgroßen Areal. Ohne PIEPS sinkt die Chance des Wiedersehens quasi gegen 0. Deshalb, immer das LVS auf senden und mit vollen Batterien dabei haben!
4. Airbag:
Zum Glück mittlerweile fast schon ein modisches Must Have. Der ABS Rucksack, gibt vielen nicht nur ein professionelleres Gefühl, es steigert auch die Wahrscheinlichkeit, nicht total verschüttet zu werden, sofern man den Griff dran hat und auch daran zieht.








