King of Dolomites

Buon giorno, ragazzi!
Giovedi 'sono andato con Christoph Oberschneider e Matthias Aigner a San Martino di Castrozza per il "King of Dolomites" partecipo.
Und jetzt nochmal für alle, die dem Italienischen nicht mächtig sind.... :D
 
Am Donnerstag ging´s für mich für mich nach Italien, genauer gesagt nach San Martino di Castrozza, um beim "King of Dolomites" Fotocontest, im Team von Christoph Oberschneider, teilzunehmen. 
Nachdem wir uns in knapp drei Stunden von Innsbruck nach San Martino durchgeschlagen und erste organisatorische Sachen erledigt hatten, konnten wir endlich starten und uns, zwischen gigantischenn Dolomitentürmen, auf die Suche nach potentiellen Fotospots machen.
Auch wenn sich die Dolomiten, bezüglich der Schneelage, nicht von ihrer besten Seite zeigten, konnten wir mit etwas Aufwand einige coole Plätze finden... Das Panorama ist ja so und so atemberaubend.
 
Aber dann am Abend... ENDLICH... die erste Pizza :) Von gutem Essen verstehen die Italiener echt so einiges. (auch wenn uns die Pizza "Fast Food" mit Pommes und Würstel das ein oder andere Fragezeichen ins Gesicht zauberte - wer isst denn sowas??)
 
Am nächsten Morgen war dann nur Zeit für ein schnelles Frühstück, bevor es mit der Seilbahn, gemeinsam mit einigen anderen Teams, die wohl ähnliche Ziele im Auge hatten, auf´s Rosetta Plateau ging. Dort angekommen erwartete uns stahlblauer Himmel und ein Panorama, das man nur schwer schöner hätte malen können.
Schnell konnten wir die ersten Shots einfangen, bevor es dann mit Fellen weiter zu den nächsten Spots ging. 
Den restlichen Tag hieß es dann immer wieder... "des schaud feeeeett aus!! Soll ma da was machen?" "jo passt" "i geh dann mal bissl aufe"... "bin fertig" "bei mir is a alles soweit" "ok, i fahr los!"
Nach etwa 9 Stunden rumgehike und einigen Schwüngen hatte ich bei der letzten Abfahrt fast keine Augen mehr für den wahnsinns Sonnenuntergang, sondern ging eher schon die Speisekarte der Pizzeria durch... "Hm... eher Diavola oder doch mal Quattro Formaggi?" 
Es wurde dann die Quattro Formaggi (gute Entscheidung). 
Dann noch kurz auf die Party und schon war der zweite Tag geschichte. 
 
Am Samstag spielte dann das Wetter nicht mehr ganz so mit. Wolken und Nebel hüllten große Teile der Gipfel wie in ein Seidentuch. Wir versuchten uns aber trotzdem nochmal auf dem Rosetta-Plateau, mussten die Aktion aber abbrechen, als uns der Nebel komplett eingschlossen hatte und wir im totalen Whiteout standen. 
 
Naja, war auch nicht so schlimm. Dann gab´s eben mal ein richtiges Mittagessen :) Den restlichen Tag verbrachten wir im Hotel. Während Christoph die meiste Zeit hinter dem Laptop saß und die Ergebnisse der beiden Tage checkte, schauten uns Matthias (der zweite Fahrer) und ich unsere Augenlieder etwas von innen an.
Am Abend mussten schließlich noch die besten Fotos zur Bewertung abgegeben werden bevor es auf die wohlverdiente Party ging. 
 
Während in der Partylocation intensiv abgedanced wurde schüttelte Frau Holle draußen noch ihre Betten aus,  sodass wir gestern noch einige coole Runs bei frischem Powder machen und uns auch von den Qualitäten des lichten Waldes rund um San Martino überzeugen konnten. Trotz genialer Pillowruns bevorzugten die meisten Italiener anscheinend die Pisten, oder wie´s Matthias passend ausgedrückt hat, als wir im unverspurten Wald warteten: "In da Zauch hättens uns scho zehnmoi zamgfahn!"
Alles in allem ein super Abschluss für einen richtig coolen Kurztrip, auch wenn wir es nicht aufs Podium geschafft haben. In diesem Sinne will ich nur noch dem Team um Guy Fattal gratulieren, die sich am Schluss die Krone aufsetzen durften. 
 
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